Rund Pagen

Fahrtgebiete der W.Y.K.inger

Rund Pagen, Kurztour – bei Hochwasser schnell raus in eine andere Welt

Eingerahmt von Steindeich / Kollmar im Norden, Schwarztonnensand und der Reede „Grauer Ort“ im Westen, dem Bishorster Sand im Süden und der Pinnaumündung im Westen liegt die Elbinsel Pagensand.

Pagensander Nebenelbe / Rund Pagen
Larsen 34 beim Aufkreuzen in der Pagensander Nebenelbe, Höhe: Krückaumündung

Zwischen den Tonnen 92/PN1 und 102/PN24 erstreckt sich östlich die Pagensander Nebenelbe, ein kleines aber feines Sportbootrevier.

Befahrensrichtung…
bei Ausfahrt läuft meist noch ein Reststrom elbaufwärts, bei der späteren Einfahrt in die Krückau setzt der Ebbstrom schon ein. Der Strom in der Pagensander Nebenelbe ist geringer als im Hauptstrom. Eine Umrundung entgegen der Uhrzeit liegt so nahe.

Morgen in der Pagensander Nebenelbe (Foto: Matthias Meyer)

Jenseits des Fahrwassers an BB findet sich zwischen PN7 und PN5 ein ausgedehntes Flach. Hier kann man, sofern man nicht über ein fachgehendes Boot verfügt mit ablaufend Wasser eine ausgedehnte Teezeremonie einplanen.

Dass das Gebiet nördlich der Insel ist umsichtig zu befahren ist sollte bekannt sein, zwischen Leuchtturm Pagensand-Nord und dem Nordzipfel Pagensands verläuft ein nicht überfahrbarer Leitdamm.

Leuchtturm Pagensand Nord mit Blick auf Kollmar (Foto: Matthias Meyer)

Bei Anfahrt zum Leuchtfeuer Pagen-Nord bei Flutstrom ausreichend vorhalten. Der Schiffsverkehr hinter Pagensand ist nicht voll einsehbar. Der Strom nimmt zur Fahrwasserteilung Richtung Hauptfahrwasser, im Gegensatz zum Wind deutlich zu und steht voll auf dem Leuchtturm.

Das Hauptfahrwasser schließt nach der Querung vor dem Leuchtturm Pagensand-Nord direkt an den Leitdamm an, es kann so zu unromantischen Schiffsbegegnungen kommen.

Feuerschiff Elbe 3, ältestes fahrfähiges Feuerschiff – Hauptfahrwasser Höhe Pagensand (Foto: Matthias Meyer)

Auf der Rückseite Pagensands, schließt elbabwärts die Elbinsel Schwarztonnensand an. An seiner Rückseite wird am Wiederanschluss der Schwarztonner Nebenelbe an dem Hauptstrom gebaggert (Abschluß: November 2020).

Am niedersächsischen Ufer ist außerhalb des Fahrwassers ausreichend Platz sich Pagen Süd zu nähern.

Leider wurde der ehemals im Wasser stehende Leuchtturm Pagen Mitte am 22. und 23. September 2010 endgültig demontiert. Er findet sich heute auf dem Betriebshof des WSA Wedel.

Hier finden sich übrigens Pagensands alte Leuchttürme mit allen Angaben und ihrem Verbleib: Link Leuchtturm-Web

Der Leuchtturm Pagen-Süd ist noch existent, ziert aber Heute nicht mehr den Südzipfel Pagensands. Er steht Heute mit modernem Betonfundament am Museumshafen Oevelgönne. An Pagen-Süd steht an seiner Stelle ein „Leuchtnippel“ eine LED Leuchtbake auf dem großen alten Fundament und markiert die Position am abgehenden Pagensander Nebenfahrwassers.

Leuchtbake Pagensand Süd Foto: Helga Schnepel

Etwas eng geht es bei Einfahrt zu, es wird an Steuerbord vor dem Bishorster Sand schnell flach. Die Wassertiefe an Steuerbord liegt bis zur Pinnaumündung teilweise bei Niedrigwasser deutlich unterhalb von einem Meter.

Sowohl die Insel Pagensand, als auch die Eschschallen im Seestermüher Vorland sind Naturschutzgebiete. Hier das sehr schöne Faltblatt des NSG als PDF: Faltblatt NSG Pagensand.

Rückkehr – Abends in der Krückaumündung (Foto: Matthias Meyer)