Elbaufwärts

Fahrtgebiete der W.Y.K.inger

Vor der Haustür des Hafens befinden sich die direkten Fahrgebiete der W.Y.K.inger. Ob die Pagensander Nebenelbe mit der Rennstrecke „Rund Pagensand“, die Ausflugsstrecke über die Schwinge nach Stade oder durch die Rhinplate nach Glückstadt und in die Stör hinein.

Elbaufwärts bieten sich Wedel bzw. Hamburg als nahe Kurzausflüge an. Elbabwärts kann man mit einer Tiede leicht Brunsbüttel bis Otterndorf erreichen. Wenn es richtig gut läuft, liegen Cuxhaven oder Neuwerk in einer Tide an.

Pinnau

Im südlichen Bereich der Pagensander Nebenelbe, genauer gesagt bei Tonne PN 18/HSB 1 liegt die Mündung des Flusses Pinnau.

Die Pinnau als Namensgeber der Stadt Pinneberg hat mit zunehmender Versandung zu kämpfen.

Zwischen dem Pinnausperrwerk und der Stadt Uetersen ist die Pinnau für tiefergehende Sportboote befahrbar, fünf Häfen für Sportboote befinden sich an diesem vier Seemeilen langen Flussverlauf.Flachgehende Motorboote (Max. 0,90m) kommen sogar bis zum alten Stadthafen Pinneberg.

Schwinge / Stade

Um zum Stadtbummel in Stade zu gelangen, fährt man am Stadersand südlich der Tonne 103 in die Schwinge ein.

Nach etwa 2,4 Seemeilen, ist der Stader Stadthafen erreicht. Dazwischen liegen drei Brücken, gleich viele Sportboothäfen und eine schöne Flussfahrt.

Bis ins 13. Jahrhundert war Stade der wichtigste natürliche Hafen zwischen Cuxhaven und Harburg und ein strategisch wichtiger Übergangsort über die Elbe. Hier verlief die Handelsstraße, die als Ochsenweg von Jütland durch Schleswig-Holstein zum Stade gegenüberliegenden Fährhafen Itzehoe.

Stade als Anfangsmitglied der Hanse, wurde im Jahr 1601 aus der Hanse ausgeschlossen. Ab April 2009 wurde Stade „wegen seines Charakters als Seehafenstadt“ nach mehr als 400 Jahren vom niedersächsischen Innenministerium wieder den Titel einer Hansestadt vergeben.

Siehe auch: Link Skipperguide

Wedel / Hamburger Yachthafen

Elbaufwärts nach etwa 13 Seemeilen erreicht man die in Wedel an der Elbe liegende Hamburger Yachthafen – Gemeinschaft e.V. Der Hamburger Yachthafen ist mit seinen Liegeplätzen für 2100 Boote und einer Schlengellänge von 4,6 km, eine der größten tidenunabhängigen Anlagen für Sportboote in Europa. 50 Vereine sind in diesem Hafen beheimatet.

Die Entstehung und Geschichte des Hafens reicht bis zum Ende des Neunzehnten Jahrhunderts zurück. Der große Markt in Wedel (mit seinem Roland) war schon vor dem Mittelalter der Zielpunkt großer Viehtransporte aus Nord-Dänemark über den Ossenpad.

Wedel-Schulauer Hafen

Der Schulauer Hafen wurde 1898/99 an der Einmündung des Liethflusses in Schulau als Schutz- und Fischereihafen angelegt.

Im Jahr 2011 wurde der neue Anleger am Willkomm Höft eingeweiht, 2013 begann der Umbau des Schulauer Hafens, 2015 wurde der neue Hafen eröffnet. Das auch bei Niedrigwasser nutzbare Hafenbecken wurde verkürzt und verbreitert.

Der Hafen bietet Platz für ca. 126 Sportboote an schwimmenden Steganlagen und eine Anlegemöglichkeit für kleinere Traditionsschiffe. Die westliche Hafenkante wurde komplett umgestaltet und mit einer Böschung versehen.

Abschnitt ab Wedel
Weitere 11 Seemeilen müssen zurückgelegt werden, um im Hamburg-City Sporthafen festmachen zu können. Zunächst wird an Steuerbord die Elbinsel Neßsand und die dahinter liegende Elbinsel Hannöversand passiert.

Wrack der Barkasse Uwe, Höhe: Falkensteiner Ufer (Foto: Matthias Meyer)

Link: Interessantes zu den Wracks am Elbstrand

Darauf folgend die Reste des Mühlenberger Loches. Das attraktive Jollen-Segelgebiet des BSV und MSC wurde im Zuge der Erweiterung des EADS / Airbus Werksgeländes zugeschüttet.

An Backbord erhebt sich der Geestrücken der Elbe mit Waseberg und dem darauf folgenden Süllberg. Bei westlichen Winden lässt es hier durch Luvstau deutlich nach und der Fahrweg wird enger. Das Fahrwasser führt hier direkt am Backbordufer entlang.

Elbaufwärts Höhe Strandweg, das Leuchtfeuer entfällt im Zuge der Elbvertiefung (Foto: Matthias Meyer)
Finkenwerder Hafen / Neßkanal
Hamburg-City Sporthafen

Der Hamburg-City Sporthafen liegt am östlichen Rand der Hamburger Landungsbrücken, direkt unterhalb der Elbphilharmonie.

In diesem Gasthafen stehen bis zu 120 Liegeplätze tidenunabgängig an Schwimmstehen zur Verfügung. Mit einer direkt am Hafen befindlichen Bahnstation ist die Hansestadt bequem und schnell zu erkunden.

Fotos: Matthias Meyer

An dieser Strecke von 24 Seemeilen laden natürlich noch einige andere Häfen und weitere Flussmündungen zum Verweilen und Entdecken ein.

Thorsten F. / Matthias M.