Die Peking ist in Hamburg angekommen

Am vergangenen Montag den 7. September 2020 war es endlich soweit:

Die 1911 in der Blohm & Voss Werft gebaute Viermastbark PEKING ist zurück in ihrer Heimatstadt Hamburg.

Nach vielen bewegenden Jahren mit unterschiedlichsten “Heimathäfen” liegt die PEKING jetzt unweit ihrer Geburtsstätte. Am 9. September 1932 von der Reederei Laeisz nach Rochester in England verkauft und von Käpt’n Jürs dorthin überführt, wurde sie zum stationären Schulschiff umgebaut. Zwischenzeitlich (1964) drehte man sogar den Film “Mörder Ahoi” (mit der wohl berühmtesten Miss Marple Darstellerin: Margret Rutherford) auf der PEKING. Als sich das Schiff nicht mehr bewirtschaften ließ, wurde es am 31. Oktober 1974 nach New York verkauft. Ab Juli 1975 war der Pier des South Street Seaport Museum ihre Heimat. Dort, wenig liebevoll behandelt, wäre die PEKING wohl alsbald verrottet und verschrottet worden. Aber 2016 übernahm die Stiftung Hamburg Maritim die PEKING und auf einem Dockschiff erreichte sie die Wewelsflether Werft.

Nach dreijähriger Restauration erreichte die PEKING am Montag den Hamburger Hafen. Dieses Schauspiel wurde natürlich auch von vielen W.Y.K.ingern mit Interesse verfolgt. Einige begleiteten die PEKING auch mit ihren Booten auf der Elbe.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich die PEKING in den kommenden Jahren als Museumsschiff etablieren kann. Das Zeug dazu hat sie allemal.

Mehr Details über die Geschichte der PEKING und viele weitere Informationen über Traditionsschiffe findet man in der aktuellen Ausgabe (Nr. 132) des “Piekfall”, dem Mitteilungsblatt für die “Freunde des Gaffelriggs”.

Hier ein paar Impressionen von der Ankunft im Hamburger Hafen:

          

Fotos: Hölscher