50 Jahre und noch lange nicht reif für die Rente!

Es war einmal an einem Samstag im Juni vor 50 Jahren, als nach vierjähriger Bauzeit die ersten drei GFK-Delphine zum ersten Mal in das für sie vorgesehene Element gelassen wurden.

Zeitungsartikel von 1970

Bis 1970 wurde der auf der Elbe bekannte Delphin-Bootstyp lediglich aus Stahl gebaut. Damals war der Werkstoff GFK noch nicht weit im Bootsbau verbreitet. In Lägerdorf fand sich eine Gruppe von begeisterten Seglern zusammen, die auf Grundlage der eisernen Delphine das perfekte Elbe- und Wattensegelschiff bauen wollte.

Da die stählernen Delphine nicht den Anforderungen der Gruppe entsprachen, entschied man sich dann für das damals noch relativ neue GFK.

       

Bilder von den Arbeiten an den Bootsrümpfen

Es handelte sich um ein Freizeitprojekt und viele Freunde und Bekannte packten mit an. An jedem Wochenende und sämtliche Urlaubstage wurden in den Bau der Schiffe gesteckt.

      

Weitere Bilder von den Arbeiten, teilweise mit den fertiggestellten GFK-Rümpfen

Schließlich an dem besagten Sonnabend im Juni 1970 konnten die drei Schiffe im Breitenburger Kanal zu Wasser gelassen und am nächsten Tag dann bei herrlichem Wetter im Itzehoer Yachthafen getauft werden.

   

Bilder vom Transport, über die Erstwässerung bis zu den ersten Schlägen auf der Elbe

Und nun 50 Jahre später feierte unser Hafenmeister Frank Homuth den Geburtstag seines Delphin, der Nummer drei, die Liekedeeler in der WYK.

Dieses, sein Schiff, ist eines der Schmuckstücke unseres Hafens. Sie ist nicht nur über, sondern auch unter Wasser in einem spitzen Zustand. Die Segeleigenschaften sind immer noch hervorragend und sie sieht zudem blendend aus.

Da freuen wir uns doch auf die nächsten 50 Jahre, oder???